Beschneidung (Circumcision) und Phimose
Was ist eine Phimose?
Eine Phimose bedeutet, dass die Vorhaut des Penis nicht oder nur schwer zurückgezogen werden kann.
Das ist bei kleinen Jungen oft normal und verschwindet meist von selbst.
Bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann sie jedoch Probleme verursachen.
Das ist bei kleinen Jungen oft normal und verschwindet meist von selbst.
Bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann sie jedoch Probleme verursachen.
Mögliche Beschwerden:
- Schmerzen beim Zurückziehen der Vorhaut
- Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr
- Entzündungen der Vorhaut oder Eichel
Was ist eine Beschneidung (Circumcision)?
Die Beschneidung ist ein medizinischer Eingriff, bei dem die Vorhaut ganz oder teilweise entfernt wird. Sie kann aus medizinischen Gründen (z. B. bei einer Phimose) oder aus religiösen bzw. kulturellen Gründen durchgeführt werden.
Wann ist eine Beschneidung sinnvoll?
- Wenn eine Phimose Beschwerden oder Entzündungen verursacht
- Wenn andere Behandlungen (z. B. Salben) nicht helfen
- Bei wiederkehrenden Infektionen
Vorteile einer Beschneidung:
- Bessere Hygiene
- Weniger Entzündungen
- Keine Probleme mehr durch eine enge Vorhaut
Ablauf des Eingriffes:
Die Circumcision erfolgt ambulant, in lokaler Betäubung oder Vollnarkose. Der Eingriff dauert ca. 20 Minuten. Die Eichel wird nach dem Eingriff mit einem festen Verband geschützt der am Folgetag in unserer Praxis entfernt werden muss. Das Nahtmaterial ist selbstauflösend. Ein Ziehen der Fäden ist somit nicht erforderlich.
Die Abheilungsdauer beträgt ca. 14 Tage. In dieser Zeit dürfen Sie duschen, sollten aber Sauna, Schwimmbadbesuche und Geschlechtsverkehr vermeiden.
Wir führen die Circumcision sowohl in lokaler Betäubung als auch in Vollnarkose durch.
Bei vorhandener Erkrankung (keine religiöse oder kosmetische Beschneidung) handelt es sich um eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.